Stanwell

 

 

Stanwell wurde von Poul Nielsen gegründet, der die Firma im In- und Ausland bekannt machte, jedoch bereits 1982 im Alter von 70 Jahren verstarb. 

Nielsen war ursprünglich Besitzer einer Manufaktur von Artikeln aus Holz und begann 1942 mit der Pfeifenanfertigung. Anfangs benannte er seine Marke nach dem Produktionsort Kyringe auf Seeland, doch bald nach dem zweiten Weltkrieg begann er seinen Pfeifen den Stempel „Stanwell“ einzuprägen. Nach dem Krieg waren englische Pfeifen sehr populär, dänische dagegen weniger hoch angesehen, und so wollte Nielsen mit einem englischen Namen und dem Emblem einer von Pferden gezogenen Kutsche (DEM Symbol des viktorianischen Englands) seinen Absatzmarkt erweitern.

Ironischerweise verhalf gerade Nielsens Firma später dem dänischen Pfeifenstil zu Ansehen und Geltung. Zum Weltruhm der Pfeifen verhalf vor allem der geniale Designer Sixten Ivarsson, der dem Haus fast 40 Jahre lang verbunden war sowie zahlreiche weitere namhafte dänische Pfeifenkünstler, darunter Eltang, Ilsted, Anne Julie und Winslow. In Spitzenzeiten produzierte Stanwell 250.000 Pfeifen pro Jahr.

Stanwell hatte in Dänemark 26 Mitarbeiter und stellte 100.000 Pfeifen jährlich her, die in etwa 40 Ländern verkauft wurden – fast die Hälfte in Dänemark und der Rest hauptsächlich in Deutschland und den USA. Das Werk in Borup (Dänemark) wurde am 31.12.2009 geschlossen! Seit dem werden die Pfeifen in Italien produziert.

Etwa 100 verschiedene Modelle findet man im Katalog, und jährlich kommen ständig weitere hinzu.

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