Matzhold

Peter Matzhold – Graz

 
Der bekannteste österreichische Pfeifenmacher studierte ursprünglich Architektur. Da er auch Freude am Schreinern von Möbeln und der Arbeit mit Holz fand, kam er zufällig zur Pfeifenfertigung – zunächst waren seine Pfeifen jedoch nur für den Eigengebrauch bestimmt. Als seine Kreationen zufällig von einem Galleristen entdeckt wurden, bestärkte ihn dieser darin hauptberuflich Pfeifen herzustellen. So hängte Matzhold 1980 den Architektenberuf kurzerhand an den Nagel und widmete sich ganz der Kunst des Pfeifenmachens.
Heute gehört er zu der Spitzengruppe seiner Zunft.
Matzholds Pfeifen sind stets glatt und hell, um die Maserung des selbst ausgewählten norditalienischen Plateauholzes zu betonen. Form, Proportionen und Linien müssen stimmig sein, hier kommen vielleicht doch noch Matzholds Wurzeln aus der Architektur zum Vorschein. Als ehemaliger Architekt ist er auch gewöhnt, seine Vorstellungen mit denen des Kunden zu verbinden: eine Herausforderung, die er täglich meistert.

Der österreichische Meister stellt etwa 200 Pfeifen pro Jahr her.
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