Butz-Choquin

Butz-Choquin - Saint-Claude (Jura)




Das französische Traditionsunternehmen wurde 1858 von Gustave Butz und seinem Schwiegervater Etienne Choquin in Metz begründet. Erst 1951 wurde die Produktion nach Saint-Claude verlegt - heute ist das Jura-Städtchen als Wiege der Bruyere-Pfeife bekannt und allen Pfeifenliebhabern untrennbar mit dem Unternehmen BC verbunden.
Saint-Claude war seit Jahrhunderten ein beliebtes Reiseziel für Pilger, die in Scharen anreisten um die Gebeine eines Mönches namens Claude anzubeten. Dementsprechend blühte der Handel mit Rosenkränzen und viele Handwerker, die auf Holzverarbeitung spezialisiert waren, führten ihre Werkstatt in Saint-Claude. Als in der Neuzeit die Pilger mehr und mehr ausblieben, sattelten die Rosenkranz-Hersteller einfach um und arbeiteten fortan für BC. 

Die erste Pfeife und damit der erste große Erfolg des Unternehmens war eine Lesepfeife namens "Origine" mit einem Zwischenstück aus Albatrosknochen, das jedoch heutzutage durch Kunststoff ersetzt ist.

Zu Blütezeiten stellte das Unternehmen mit 180 Mitarbeitern 800.000 Pfeifen jährlich her. Heute sind es noch etwa 45 Mitarbeiter und 150.000 Pfeifen. Mehr als 1600 verschiedene Modelle wurden in der Firmengeschichte hergestellt, die aktuelle Auswahl ist stark modeabhängig. Die Modelle werden auch je nach Bestimmungsland selektioniert: nach Deutschland werden vor allem Pfeifen mit 9mm Filterkammer exportiert, nach Japan die Modelle mit 6mm Kammer und in die USA vorwiegend "Giants".




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